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HEIMATVEREIN SELM e. V. - 2015
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HEIMATVEREIN SELM e. V. - 2015

2015

Sommerfest - Die Vorsitzende erringt auch die Königswürde

Agnes Rothe hat seit Freitagabend die wichtigsten Ämter im Heimatverein inne. Die Vorsitzende ist jetzt auch amtierende Königin. Geplant hatte sie es nicht.
Es war bereits deutlich nach 19 Uhr am Freitag, als der von Franz-Josef Schwenke gebaute Gipsvogel noch immer nicht gefallen – und damit der Zeitplan über den Haufen geworfen war. Für Agnes Rothe das Signal, die Suche nach einem neuen König zu forcieren.
Die Vorsitzende sprach die Mitglieder persönlich an, um die Suche nach einem neuen Regenten voranzutreiben. Sie selbst ging dabei als gutes Vorbild voran. Stück für Stück fiel in der Garage zu Boden, doch der große Durchbruch wollte auch nach mehr als 400 Schüsse nicht gelingen.
Einige Mitglieder des Heimatvereins setzten dann jedoch mit weiteren gezielten Schüssen dem Gipsvogel so zu, dass er nur noch an einem dünnen Faden hing. Am Ende war es Agnes Rothe vorbehalten, als Siegerin aus dem Wettbewerb hervorzugehen. Zum Mitregenten erkor sie sich Hugo Dreyer.

Wertmarken für alle

Schnell waren auch der damit entthronte König Waldemar Wopperer und seine Frau Roswitha zur Stelle, um Agnes Rothe die Königskette umzuhängen. Für Hugo Dreyer gab es eine Blume.
Damit erfüllte Waldemar Wopperer seine letzte Pflicht als König. Die Statuten des Heimatvereins sehen vor, dass sich der Gipsvogelkönig verpflichten muss, der neuen Königin einen Blumenstrauß zu überreichen.
Die erste Aufgabe des neuen Regenten besteht darin, dass er oder halt sie nach dem Königsschuss jedem anwesendem Mitglied  eine Wertmarke spendieren muss. Und das waren am Freitag erfreulich viele.
„110 Mitglieder sind anwesend“, hatte Agnes Rothe am späten Nachmittag mit Freude betont. Damit fand das Schützenfest in diesem Jahr eine besonders gute Resonanz.
Kein Wunder bei den guten äußeren Bedingungen. So wird das Schützenfest 2015 als gelungene Veranstaltung in die Vereinsgeschichte eingehen.
Was allerdings bleibt, ist die Frage, wie der Verein künftig mehr Mitglieder für das Schießen begeistern kann.

Text: RuhrNachrichten
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Eintrag vom: 01.08.2015