
Mit dem Heimatverein unterwegs in den Harz
Mit dem Heimatverein unterwegs in den Harz
Auch in diesem Jahr veranstaltete der Heimatverein wieder eine Mehrtagesfahrt. Vom 28. bis 31. August war Quedlinburg das Ziel für 40 Selmer Heimatfreunde.
Von Selm ging es zur Klosterbrennerei in Wöltingerode, wo man ein fürstliches Frühstück einnahm. Am späten Nachmittag erreichte die Gruppe die Welterbestadt, die mehr als 1000 Jahre alt ist und viel Historie und Geschichte bietet. Im Hotel "Schloßmühle" hatten alle ein gemütliches Quartier.
Die Stadt Quedlinburg im Harz zählt heute mit seinen verwinkelten Gassen und mittelalterlich anmutenden Plätzen zu den größten Flächendenkmalen in Deutschland. Mit einem riesigen Bestand an historischen Fachwerkhäusern erstreckt sich der Stadtkern auf knapp 80 Hektar. Zusammen mit der Stiftskirche und dem Schloss gehört die Altstadt Quedlinburgs seit 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Stadtbild Quedlinburgs ist mit seinen Bauten aus allen Stil- und Zeitepochen ein Zeugnis der Entwicklung des Fachwerkbaus in den vergangen Jahrhunderten. Mit der Verleihung des Weltkulturerbestatus würdigte die UNESCO den einzigartigen Bestand der über 2000 Fachwerkbauten. Bis heute sind der mittelalterliche Stadtgrundriss sowie ein Großteil der mittelalterlichen Bebauung authentisch erhalten.
An den folgenden Tagen ging es auf den Brocken und zu vielen anderen Plätzen, wie der Hexenplatz Thale, die Rappbode-Talsperre und die barocken Gärten in Blankenburg. Ein weiterer Hhepunkt war eine Stadtbesichtigung von Wernigerode, die in Ihrer Schönheit der Nachbarstadt ebenbürtig ist, auch wenn diese sich nicht Welterbestadt nennen darf.
Auf der Rückfahrt ging es nach Goslar, das ebenso viele schöne Plätze und eine historische Altstadt bietet. Nach vier Tagen mit viel Programm kehrten die Heimatfreunde am Sonntagabend mit vielen Erlebnissen nach Selm zurück.
Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Mehrtagesfahrt geben.
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